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Wie KI die Arbeitswelt verändert, war Thema auf der internationalen Konferenz „AI and the world of work“ am 11. Februar, ausgerichtet vom französischen Arbeitsministerium in Paris. Ein Jahr nach der Gründung des kollaborativen und internationalen Netzwerks der KI-Observatorien auf dem AI Action Summit 2025 trafen sich die Gründungsmitglieder des Netzwerks erneut. Im Fokus der Veranstaltung stand der Austausch von neuesten Erkenntnissen zu den Auswirkungen des Einsatzes von KI auf Wirtschaft, Beschäftigung und Arbeitsbedingungen, z. B. in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien oder Brasilien. Daran anschließend wurde diskutiert, welche Rahmenbedingungen und Bedarfe sich daraus für die Gestaltung der digitalen Transformation der Arbeitswelt auf nationaler und internationaler Ebene ergeben. Das BMAS war mit dem „Observatorium Künstliche Intelligenz in Arbeit und Gesellschaft“, das bereits im März 2020 als Maßnahme der KI-Strategie der Bundesregierung ins Leben gerufen worden war, in Paris vertreten. Als Teil der Abteilung Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft des BMAS ist das KI-Observatorium damit weltweit eines der ersten seiner Art. Ziel ist es seitdem, insbesondere die Auswirkungen von KI auf Arbeit und Gesellschaft zu analysieren, zu diskutieren und zu gestalten. Dafür hat das KI-Observatorium eine Vielzahl von Projekten angestoßen und umgesetzt.
Aktuelle Entwicklungen dazu werden unter Beteiligung von BMAS und führenden Expert*innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft auch auf der 5. Konferenz des OECD-Programms „Artificial Intelligence in Work, Innovation, Productivity and Skills (AI-WIPS)“ vom 30. März bis 1. April 2026 in Paris vorgestellt und diskutiert. AI-WIPS wurde 2019 auf Initiative und mit maßgeblicher Unterstützung des BMAS ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, zentrale, international vergleichbare Erkenntnisse zu den Folgen von KI-Technologien für Beschäftigte, Unternehmen und Arbeitsmärkte zu gewinnen und damit eine evidenzbasierte Politikgestaltung zu ermöglichen. Mehr zu Programm und Teilnahmemöglichkeiten im kommenden Newsletter.
Wir werden diese Entwicklungen weiterhin aktiv begleiten und uns dafür einsetzen, die großen Innovationspotenziale von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz zu nutzen – die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Menschen stets im Blick.
Eine informative Lektüre wünscht
Ihr Team der Abteilung Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft
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